Burghausen – Kostenfreier Workshop am 7. November im Haus der Familie bildet Abschluss der Burghauser Tage der Demokratie
Burghausen. Demokratie – wo erleben wir sie eigentlich konkret in unserem Alltag und wo geraten wir an unsere Grenzen? Wie demokratisch sind Abstimmungsprozesse in ihrer Familie, im Freundeskreis, in ihrer Freizeitgruppe oder im Sportverein? Dass Demokratie nichts Abstraktes ist, sondern sich im Zuhören, Eingreifen, in respektvollen Gesprächen, im Streit und im gemeinsamen Gestalten zeigt, ist Thema des Workshops „Demokratie im Dialog“, der am Samstag, den 7. November von 9-15 Uhr im Haus der Familie stattfindet. Das Angebot ist eine Kooperation zwischen dem Familienzentrum Landshut e.V., des Landesverbandes Mütter- und Familienzentren in Bayern e.V. und dem Haus der Familie, gefördert durch die Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern.
Interaktiver Workshop mit Praxisaustausch
Der interaktive Workshop richtet sich insbesondere an Gruppen- und Übungsleiter, ehrenamtlich Engagierte, Klassensprecher, Verantwortliche in Vereinen und offenen Treffs sowie alle Interessierten, die sich mit demokratischem Miteinander und konstruktiver Konfliktlösung beschäftigen möchten. Geleitet wird die Veranstaltung von Susanne Sellmeier. Die Erzieherin, systemische und psychologische Beraterin ist seit acht Jahren in der Geschäftsführung des Familienzentrums Landshut tätig. „Ziel ist es, unsere demokratische Haltung zu stärken und mehr Sicherheit im Umgang mit herausfordernden Aussagen oder Konflikten zu gewinnen“, erklärt Sellmeier.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind eingeladen, eigene Erfahrungen und Praxisbeispiele aus ihrem Alltag mitzubringen. Gemeinsam werden konkrete Handlungsmöglichkeiten und ein praktischer „Handwerkskoffer“ erarbeitet, der dabei helfen soll, eigene Grundsätze zu stärken, Konflikte konstruktiv zu bewältigen und demokratische Werte im täglichen Miteinander umzusetzen.
Der Workshop ist eine Kooperation des Familienzentrums Landshut e. V., des Landesverbandes Mütter- und Familienzentren in Bayern e. V. und des Hauses der Familie Burghausen. Gefördert wird die Veranstaltung durch die Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern. Die Teilnahme ist kostenfrei, für Verpflegung ist gesorgt. Eine Anmeldung ist bis Donnerstag, 5. November, unter hausderfamilie@burghausen.de erforderlich.
Abschluss der Burghauser Tage der Demokratie
Mit dem Workshop gehen die Burghauser Tage der Demokratie zu Ende. Höhepunkt der Veranstaltungsreihe war die erste „Lange Nacht der Demokratie“ am 2. Oktober, bei der zahlreiche Organisationen und Engagierte gemeinsam ein vielfältiges Programm gestalteten und zum Austausch über demokratische Werte einluden.
Erster Bürgermeister Florian Schneider unterstreicht die Bedeutung des Engagements für die Demokratie: „Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie lebt davon, dass Menschen sich einbringen, miteinander sprechen, unterschiedliche Meinungen aushalten und gemeinsam Verantwortung übernehmen. Es liegt an uns, täglich daran mitzuwirken.“ Mit dem abschließenden Workshop möchte die Stadt Burghausen dazu ermutigen, demokratisches Handeln auch über die Veranstaltungsreihe hinaus im Alltag zu leben und aktiv mitzugestalten.
Foto 1: Beim Workshop „Demokratie im Dialog“ sollen Gruppenleiter, Gastgeber, Klassensprecher oder Trainer ins Gespräch kommen, ihre demokratische Haltung stärken und Konflikte gut navigieren lernen. Das Foto wurde bei der Langen Nacht der Demokratie aufgenommen – bei Dr. Tina Buschs Diskussionsangebot „heiß umstrittener Banalitäten“. Fotocredit: © Stadt Burghausen/Auberger
Foto 2: Susanne Sellmeier ist Expertin mit langjähriger Schulungserfahrung. Beim Workshop „Demokratie im Dialog“ sollen Gruppenleiter, Gastgeber, Klassensprecher oder Trainer ins Gespräch kommen, ihre demokratische Haltung stärken und Konflikte gut navigieren lernen. Fotocredit: © Susanne Sellmeier


