Betriebe aus dem Landkreis Regen haben sich bei einem Informationsabend über Fördermöglichkeiten für ihre Vorhaben schlau gemacht. Die Kreisentwicklung des Landkreises lud zum „Wissenskick“ ein, der am 22. Oktober in der Aula der Realschule Regen stattfand, wie das Landratsamt Regen mitteilte. Im Mittelpunkt standen die Fragen, welche Förderprogramme es gibt und wie Betriebe sie nutzen können.
Als Partner beteiligten sich die Regierung von Niederbayern und der Handwerkerverband Regen samt seinen Innungen sowie die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz und die IHK Niederbayern. Ziel war ein praxisnaher Überblick für die teilnehmenden Unternehmen.
Vorträge und persönliche Gespräche
Die Regierung von Niederbayern war mit Christina Dünzinger und Katharina Schütz vertreten, die zur gewerblichen Wirtschaftsförderung und zum Digitalbonus Bayern informierten. Weitere gängige Förderprogramme erläuterte Wolfgang Luka, der als Fördermittelberater für die IHK Niederbayern tätig ist. Im Anschluss konnten die Gäste eigene Fragen stellen und konkrete Anliegen direkt im Gespräch besprechen.
Durch den Abend führte Teresa Sitzberger, die Wirtschaftsförderin des Landkreises Regen. „Es gibt vielfältige Fördermöglichkeiten für Unternehmen. Wichtig ist, die passenden Programme zu kennen und zu wissen, welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen“, betonte sie.
Nach Angaben des Landratsamts zeigte der Abend, was Fördermittel leisten können: Sie erleichtern Investitionen, unterstützen Digitalisierungsprojekte und helfen bei der Umsetzung neuer Ideen. Wer sich früh über passende Programme und deren Voraussetzungen informiert, kann sie gezielt für eigene Vorhaben einsetzen. Das Landratsamt dankte den Referentinnen und Referenten sowie den Partnern für ihre fachliche Mitarbeit.
Auf einen Blick
- Termin: 22. Oktober
- Veranstaltungsort: Aula der Realschule Regen
- Ansprechpartner bei Fragen zu Förderprogrammen, Fördervoraussetzungen oder Unterstützungsmöglichkeiten: Wirtschaftsförderung des Landkreises Regen, Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, IHK Niederbayern
Eigene Einschätzung
Wer als Betrieb nicht weiß, welche Programme infrage kommen, stößt oft schon an der ersten Hürde. Dass mehrere Stellen an einem Abend Rede und Antwort standen, spart Wege. Offen bleibt, wie viele Betriebe teilnahmen und ob es Folgetermine gibt. Wer den Abend verpasst hat, sollte die genannten Beratungsstellen direkt ansprechen.


