Kreisstraße DEG 3: Landkreis Deggendorf gibt neue Brücke über den Mettenbach bei Laufmühle für den Verkehr frei

Deggendorf – Feierliche Einweihung mit Segnung am 30. Oktober 2026

Am 30. Oktober 2026 gibt der Landkreis Deggendorf die neu errichtete Brücke über den Mettenbach auf der Kreisstraße DEG 3 bei Laufmühle nach einer feierlichen Einweihung mit Segnung offiziell für den Verkehr frei.

Ersatzneubau nach 77 Jahren

Das ursprüngliche Brückenbauwerk aus dem Jahr 1949 wies erhebliche Schäden auf: Abplatzungen und Risse am Überbau, korrodierte Stahlträger sowie ein schadhafter Brückenbelag erforderten einen Neubau. Die regelmäßigen Brückenuntersuchungen hatten den schlechten Allgemeinzustand dokumentiert, sodass sich das Landratsamt Deggendorf für einen Ersatzneubau nach den anerkannten Regeln der Technik entschied.

Wichtige Verkehrsverbindung zwischen Metten und Egg deutlich verbessert

Die Brücke stellt eine wichtige Verkehrsverbindung zwischen Metten und Egg dar. Der Neubau bringt erhebliche Vorteile für die Verkehrssicherheit und die regionale Mobilität mit sich. Durch eine moderne Konstruktion nach aktuellen technischen Standards wurde die Traglast des Bauwerks deutlich erhöht. Um den Begegnungsverkehr, insbesondere von schweren Lastkraftwagen, zu optimieren, wurden die Zufahrtsbereiche beidseitig verbreitert. Da sich die Brücke im Landschaftsschutzgebiet „Bayerischer Wald“ befindet, wurden zudem ökologische Maßnahmen umgesetzt: Die Integration von Amphibienbermen sorgt für einen fachgerechten Ausgleich der Eingriffe am Mettenbach.

Technische Daten

Das neue einfeldrige Brückenbauwerk wurde mittels einer Flachgründung errichtet. Der Überbau besteht aus einer Stahlbetonplatte in einer Dicke von 50 cm. Um die Entwässerung auf dem Brückenbauwerk in Längs- und Querrichtung sicherzustellen, wurde der Überbau in beiden Richtungen im Gefälle errichtet, sodass Regenwasser sicher abfließen kann. Die Brücke erhielt ein feuerverzinktes Füllstabgeländer und einen hochwertigen Fahrbahnbelag mit Asphaltdeckschicht und Gussasphaltabdichtung.

Bauablauf und beteiligte Firmen

Die Bauarbeiten an der Brücke begannen am 15.06.2026 und wurden am 30. Oktober abgeschlossen. Die Planung übernahm das Ingenieurbüro Diplom-Ingenieure Kiendl & Moosbauer aus Deggendorf, die naturschutzrechtlichen Planungen erfolgten durch das Büro Team Umwelt Landschaft. Nach öffentlicher Ausschreibung erhielt die Firma Max Streicher GmbH & Co. KG aA den Zuschlag als wirtschaftlichster Bieter. Die örtliche Bauüberwachung lag bei der Tiefbauverwaltung des Landratsamtes Deggendorf, die Objektüberwachung beim Planungsbüro Kiendl & Moosbauer.

Kosten und Förderung

Die Gesamtkosten der Brückenbaumaßnahme betragen rund 770.000 Euro. Der Freistaat Bayern fördert das Projekt mit Bundesmitteln für die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur. Der Landkreis Deggendorf bedankt sich bei den beauftragten Firmen für die zügige und reibungslose Umsetzung sowie bei der Bevölkerung und den Verkehrsteilnehmern für das aufgebrachte Verständnis für die während der Bauzeit notwendigen Verkehrsbehinderungen. Die abgeschlossene Baumaßnahme ist ein wichtiger Schritt, um die überörtliche Verbindungsqualität des Kreisstraßennetzes langfristig zu sichern.

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