Erding – Wer Winterlandschaften mag, hat im Künstlerhaus am Stahlmuseum in Erding bald Gelegenheit dazu. Ab Freitag, 6. November, läuft dort bis ins neue Jahr die Ausstellung „Farben des Schnees – Winterbilder aus Erdinger Kunstsammlungen“, teilte die Stadt Erding am 3. November mit. Die gezeigten Werke gehören Privatleuten und Museen.
Zu sehen sind verschneite Landschaften, vereiste Zweige, Schlitten fahrende Kinder, glitzernde Eisflächen und Nebelfelder. Die Motive bewegen sich zwischen Romantik und Realität. Es geht um die Sehnsucht nach Stille ebenso wie um die Freude am Spiel in Eis und Schnee. Dicke Schneedecken wecken Erinnerungen an die eigene Kindheit, während unberührte Winterlandschaften, verschneite Wege und zart schimmerndes Sonnenlicht in überzuckerten Baumwipfeln den Wunsch nach Ruhe und Nostalgie bedienen.
Schnee ist nicht einfach weiß: Er spiegelt oft Licht oder Umgebungsfarben wie Sonnenstrahlen oder vorüberziehende Wolken. Für Künstler ist es deshalb häufig eine Herausforderung, ihn zu malen. Bei Kunstliebhabern gelten Schnee- und Winterbilder als beliebte Sammlungsobjekte. Angesichts des Klimawandels sind historische Schneebilder außerdem meteorologische Momentaufnahmen einer sich verändernden Realität.
Rahmenprogramm
Den Auftakt macht ein Aquarell-Workshop am Sonntag, 8. November, von 14 bis 16 Uhr. Dabei entstehen weihnachtliche Postkarten oder Lesezeichen. Außerdem bietet die Volksspielgruppe Altenerding an den Wochenenden 21./22. sowie 28./29. November die Schauspielführung „F. X. Stahl – Leben, Liebe, Leidenschaft“ an.
Auf einen Blick
- Ausstellung: „Farben des Schnees – Winterbilder aus Erdinger Kunstsammlungen“
- Ort: Künstlerhaus am Stahlmuseum, Erding
- Beginn: Freitag, 6. November, bis ins neue Jahr
- Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 13 bis 17 Uhr
- Eintritt frei
- Aquarell-Workshop: Sonntag, 8. November, 14 bis 16 Uhr
- Schauspielführung: Samstag/Sonntag, 21./22. sowie 28./29. November
Eigene Einschätzung
Dass Bilder aus privatem Besitz neben Museumsstücken hängen, macht die Schau reizvoll, denn so wird Kunst sichtbar, die sonst kaum jemand sieht. Bei freiem Eintritt und langer Laufzeit lässt sich der Besuch gut einplanen. Zu den Terminen der Schauspielführung nennt die Mitteilung keine Uhrzeiten, die sollten Interessierte vorab erfragen.


