Grabenstätt – Die Gemeinde Grabenstätt erhält vom Freistaat Bayern 510.000 Euro für ihre Pläne einer Informations- und Naturerlebnishütte an der Hirschauer Bucht. Umweltminister Thorsten Glauber übergab den Förderbescheid an Bürgermeister Gerhard Wirnshofer. Anwesend waren auch die Landtagsabgeordneten Dr. Martin Brunnhuber und Martina Jakob, die Mitglied des Umweltausschusses ist. Das teilte die Gemeinde Grabenstätt mit.
Aus Sicht der Gemeinde ist die Hirschauer Bucht ein besonderer Naturraum, dessen Geschichte eng mit der Fischerei am Chiemsee verflochten ist. Am neuen Informationsstandort will die Gemeinde die Besonderheiten der heimischen Natur zeigen und anschaulich die Geschichte und Tradition der Chiemseefischerei vermitteln. Daneben geht es um die Lebensräume der Auwälder, um die natürliche Verlandung des Achendeltas sowie um die Rolle der umliegenden Naturschutzgebiete.
Unmittelbar neben dem Chiemsee-Rundweg und dem Vogelbeobachtungsturm soll die Hütte entstehen. Nach Darstellung der Gemeinde eignet sich der Standort dadurch gut für Naturinteressierte, Wanderer und Radfahrer. Geplant ist eine moderne Ausstellung mit möglichst viel Erlebnischarakter.
Umgesetzt wird das Vorhaben bereits seit Oktober, abgeschlossen sein soll es bis Ende Februar. Mit dem Förderbescheid sieht die Gemeinde einen wichtigen Schritt für die Umsetzung getan. Sie bedankt sich beim Freistaat, insbesondere bei Minister Glauber und Dr. Martin Brunnhuber, für Unterstützung und Engagement.
Auf einen Blick
- Fördersumme: 510.000 Euro vom Freistaat Bayern
- Das Vorhaben: eine Hütte an der Hirschauer Bucht, die über die Natur informiert und sie erlebbar macht
- Umsetzung: seit Oktober, Abschluss bis Ende Februar
Eigene Einschätzung
Die Hütte soll Naturkunde und Fischereigeschichte an einem Ort verbinden, der nahe am Chiemsee-Rundweg liegt. Das ist ein stimmiger Ansatz. Offen bleibt, wie die erlebnisorientierte Ausstellung konkret aussehen wird und wann die Hütte für Besucher zugänglich ist.


