Erding – Harfe, Hackbrett und Cello, dazu eingeblendete Bilder: Das oberbayerische Trio Gruberich setzt in seinem Programm „Fliegender Teppich“ auf diese Mischung. Wie das Programm entstand und was darin passiert, erklärt Thomas Gruber in einem Interview, das die Stadt Erding veröffentlicht hat. Geführt hat es Christian Wanninger.
Auf die Frage, wie man mit drei Instrumenten einen fliegenden Teppich webt, beschreibt Gruber ein Zusammenspiel aus Harfenklängen, Cellotönen und dem Hackbrett. Alpenländische Instrumente verbinden sich dabei mit klassischen, Jazzharmonien weben nach seinen Worten bisweilen am fliegenden Untersatz mit. Die Reise geht vom Orient bis in die Mongolei.
Die Geschichte dreht sich um den Teppich Isi. Er ist freiheitsliebend und liegt in einem kleinen, kruscheligen Verkaufsraum zwischen vielen anderen Teppichen. Weil es dort für ihn „fransenlangweilig“ ist, beschließt er zu verreisen. Unterwegs begegnet er unter anderem einem Guru in Lederhose und Morgenmantel sowie einer Fledermaus, die Vanillekipferl isst.
Die Bilder stammen von Felix Pitscheneder und entstanden zur Musik. Sie untermalen die Stimmungen mit langsamen Kamerafahrten. Manchmal blenden sie mitten in einer Komposition ein, faden langsam aus und begleiten laut Gruber das gesamte Konzertprogramm.
Hintergrund
Zum Trio gehören nach Angaben auf der Website von Gruberich Thomas Gruber, Sabine Gruber-Heberlein an der Harfe und Maria Friedrich am Cello. Thomas Gruber spielt Hackbrett und diatonisches Akkordeon.
Das Trio erhielt den Musikpreis creole.
Eigene Einschätzung
Das Interview macht neugierig, weil es die Geschichte um den Teppich Isi beschreibt und die Bilder als festen Teil des Konzerts vorstellt. Wie das Zusammenspiel von Musik und Bildern live wirkt, lässt sich aus dem Text allerdings nur ahnen. Ein Termin für einen Auftritt fehlt in der Mitteilung.

