Ampfing – Hundehalter in Ampfing sollten bei Spaziergängen derzeit genau hinsehen: Im Ort wurden Giftköder entdeckt. Die Gemeinde Ampfing teilte mit, sie wolle alle Halterinnen und Halter darauf aufmerksam machen und erklären, wie sich Hunde schützen lassen und was im Ernstfall zu tun ist.
Die Gemeinde bittet darum, dass Hunde keine unbekannten Gegenstände und keine Futterreste vom Boden aufnehmen.
Vorsicht beim Spaziergang
Die Gemeinde nennt mehrere Hinweise für den Alltag. Halter sollen bei Spaziergängen vor allem auf auffällige Futterreste, Fleischstücke und sonstige verdächtige Dinge am Boden achten. An verdächtigen Stellen sollen sie ihre Tiere besonders im Blick behalten. Zudem sollen andere Hundehalter über die Lage informiert werden.
Wenn ein Giftköder auftaucht
Wer einen Köder findet, soll in dieser Reihenfolge vorgehen:
- Den Hund fernhalten, damit er den Köder weder aufnimmt noch daran schnüffelt.
- Den Fund nicht anfassen und nicht selbst untersuchen. Auch andere Personen und Tiere sollen nicht damit in Kontakt kommen.
- Die genaue Stelle merken und den Fund, wenn möglich, aus sicherer Entfernung fotografieren.
- Die Polizei verständigen und so genau wie möglich beschreiben, wo der Köder liegt.
- Andere Hundehalter in der Umgebung warnen.
Wenn der Hund etwas gefressen haben könnte
Besteht der Verdacht, dass ein Hund einen Giftköder aufgenommen hat, zählt laut Gemeinde jede Minute. Halter sollen sofort eine Tierarztpraxis oder den tierärztlichen Notdienst kontaktieren und nicht auf erste Symptome warten. Eigene Medikamente soll der Hund nicht bekommen, Erbrechen soll nicht selbst ausgelöst werden. Dem Tierarzt sollte man sagen, was der Hund möglicherweise aufgenommen hat und wo das war.
Als mögliche Anzeichen einer Vergiftung nennt die Gemeinde Erbrechen, Zittern, Schwäche, Krämpfe oder ungewöhnliches Verhalten. Selbst wenn der Hund zunächst unauffällig wirkt, sollte man bei möglichem Kontakt mit einem Giftköder sofort tierärztlichen Rat einholen.
Die Gemeinde bittet, entdeckte Köder umgehend der Polizei zu melden. So könnten weitere Gefahren verhindert und andere Halter gewarnt werden.
Auf einen Blick
- Fund melden: Polizei
- Notrufnummer bei akuter Gefahr: 110
- Bei Verdacht auf aufgenommenen Köder: Tierarztpraxis oder tierärztlicher Notdienst
Eigene Einschätzung
Die Hinweise sind klar und lassen sich im Alltag sofort umsetzen. Besonders hilfreich ist die Mahnung, bei Verdacht nicht auf Symptome zu warten. Offen bleibt, wo genau die Köder gefunden wurden. Für Halter wäre das die wichtigste Information, um Spaziergänge gezielt zu planen.


