Eichstätt – Im Priesterseminar Eichstätt haben sich vor kurzem 40 Bundesfreiwilligendienstleistende (BFDler) der Caritas zum diesjährigen Freiwilligentag getroffen, wie das Bistum Eichstätt mitteilte. Das Motto lautete: „Die beste Möglichkeit, seine Zukunft vorherzusehen, ist, sie selbst zu schaffen.“ Im Mittelpunkt standen der Austausch untereinander und das Kennenlernen innovativer Technologien.
Die Freiwilligen reisten aus allen Teilen des Bistums an. Sie arbeiten an unterschiedlichen Einsatzorten und in verschiedenen Feldern, etwa in der Verwaltung oder in der Pflege. Die Gruppe war gemischt: Unterschiedliche Altersgruppen und mehrere Herkunftsländer brachten viele Lebensgeschichten und Sichtweisen zusammen. Verbunden sind alle durch ihr Engagement bei der Caritas.
Zwei Gruppen, zwei Schwerpunkte
Zu Beginn wurden die Teilnehmenden in zwei Arbeitsgruppen geteilt, die abwechselnd zwei Schwerpunkte durchliefen. Eine Gruppe besuchte das BayernLab in Eichstätt und probierte dort moderne Technologien aus. Die andere blieb im Priesterseminar und tauschte sich intensiv über praktische Erfahrungen im Freiwilligendienst aus. Zentral war dabei das gemeinsame Basteln eines „Hauses des BFD“, an dem die Teilnehmenden über ihre eigene Lebensgeschichte und ihre Beweggründe nachdachten. Mit einem sogenannten Ressourcenrad machten sie sich außerdem ihre Stärken und Kompetenzen noch einmal bewusst.
Danach standen Übergang und Gemeinschaft im Mittelpunkt. Beim gemeinsamen Mittagessen konnten die Freiwilligen Kontakte über die eigene Einsatzstelle hinaus knüpfen und Erfahrungen austauschen.
Willkommen und Abschied
Organisiert hatten den Tag Sarah Strasser, Koordinatorin des BFD, und die pädagogische Mitarbeiterin Elke Rager. Für Rager „war es unglaublich spannend und bereichernd, aus erster Hand zu hören, wie es den Freiwilligen in ihren jeweiligen Einsatzstellen geht, welche Erfahrungen sie sammeln und wie sie sich persönlich weiterentwickeln“. Caritaspräses Alfred Rottler begrüßte die neu gestarteten Freiwilligen zu ihrem neuen Lebensabschnitt. Zugleich dankte er jenen, deren Dienst in den nächsten Monaten endet, und verabschiedete sie.
Wer sich einen Bundesfreiwilligendienst vorstellen kann, findet auf der Website der Caritas die wichtigsten Informationen, von der Dauer des Dienstes bis zu möglichen Einsatzorten. Eine Bewerbung ist dort ebenfalls direkt online möglich.
Auf einen Blick
- Ort: Priesterseminar Eichstätt, dazu das BayernLab in Eichstätt
- Teilnehmende: 40 Bundesfreiwilligendienstleistende aus allen Teilen des Bistums
- Ansprechpartnerinnen bei der Caritas: Sarah Strasser (Koordinatorin des BFD) und Elke Rager (pädagogische Mitarbeiterin)
- Bewerbung: online auf der Webseite der Caritas
Eigene Einschätzung
Ein Tag, an dem Freiwillige aus verschiedenen Einsatzstellen einander begegnen, ist sinnvoll, weil sie sonst meist allein in ihrem Arbeitsfeld stehen. Das Ressourcenrad und das Modell eines „Hauses des BFD“ klingen nach ernsthafter Reflexion statt bloßem Rahmenprogramm. Offen bleibt, was die Freiwilligen aus dem BayernLab konkret mitnahmen.


