Friedberg – Das Stadtradeln 2026 hat in Friedberg viele Menschen auf das Fahrrad gebracht: 617 aktive Radlerinnen und Radler in 28 Teams kamen in und um Friedberg auf 110.518 Kilometer. Vom 13. Juni bis zum 03. Juli sparten sie 18124 kg CO² ein, teilte die Stadt Friedberg mit.
Bürgermeister Roland Eichmann bedankte sich bei den fleißigsten Teilnehmenden mit einem Festakt samt Siegerehrung im Sitzungssaal des Rathauses. Er übergab Urkunden und Geschenkgutscheine an die Gewinner.
Die Platzierungen im Teamwettbewerb
- 1. Platz: Team Genussradler, das mit 45 aktiven Radlern 10891,2 km erreichte
- 2. Platz: Sportfreunde Friedberg AH Radler, die mit 9 aktiven Radlern 5501,4 km zurücklegten
- 3. Platz: Partnerstädte und Heimatverein, die mit 36 aktiven Radlern auf 5221,3 km kamen
Die Platzierungen beim Schulradeln
Im Sonderwettbewerb Schulradeln gewannen diese Schulen:
- 1. Platz: Das Gymnasium Friedberg kam mit 117 aktiven Radlern auf 19002,5 km
- 2. Platz: Die Realschule Friedberg legte mit 114 aktiven Radlern 16164,3 km zurück
- 3. Platz: Die Theresia Gerhardinger GS erreichte mit 121 aktiven Radlern 12339,0 km
Auf einen Blick
- Zeitraum in Friedberg: 13. Juni bis 03. Juli 2026
- Ort der Siegerehrung: Sitzungssaal des Rathauses
- Beteiligung: 617 aktive Radlerinnen und Radler in 28 Teams
Hintergrund
Hinter dem Stadtradeln steht als Initiator das Klima-Bündnis e.V. Teilnehmen kann eine Kommune nur, wenn sie sich offiziell anmeldet, wie das bayerische Verkehrsministerium auf seiner Website mitteilt. Vor Ort legen die Koordinatorinnen und Koordinatoren den Zeitraum von 21 Tagen fest, in dem Kilometer gesammelt werden können; zugleich sind sie die ersten Ansprechpartner für alle, die in die Pedale treten.
Interessierte finden laut Bundesverkehrsministerium auf der Stadtradeln-Webseite heraus, ob ihr Wohnort oder ihr Landkreis dabei ist, und können sich gleich dort registrieren. Die Kilometer lassen sich mit der Stadtradeln-App aufzeichnen.
Das Schulradeln läuft in Bayern als Unterwettbewerb zeitgleich. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern der weiterführenden Schulen. Schulen können nur dann beim Schulradeln mitmachen, wenn sich die Kommune zuvor beim Stadtradeln registriert hat. Finanzielle Hilfe erhalten die Kommunen vom Freistaat, der die Gebühren für die Teilnahme komplett oder zum größten Teil trägt.
Eigene Einschätzung
Auffällig ist, dass die Schulen im Sonderwettbewerb höhere Kilometerzahlen erreichen als die Teams im Teamwettbewerb. Offen bleibt, ob die Stadt aus der Beteiligung auch Schlüsse für den Radverkehr vor Ort zieht. Dazu schweigt die Mitteilung. Wer künftig mitmachen will, sollte früh in der Stadtverwaltung nachfragen.


