München – Mit einem Festakt im Bayerischen Landtag hat die THW-Landesvereinigung Bayern ihr 40-jähriges Bestehen gefeiert. Innenminister Joachim Herrmann gratulierte dabei persönlich, wie das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration mitteilte.
Gegründet wurde die Landesvereinigung am 13. Dezember 1986 in Ingolstadt. 31 Vorsitzende der bayerischen THW-Ortsvereine hoben sie aus der Taufe. Sie versteht sich als eigenständige Kraft und vertritt die Belange der Helfer, fördert die Jugend und tritt gegenüber der Politik für den bayerischen Zivil- und Katastrophenschutz ein.
Herrmann würdigte die Arbeit mit den Worten: „Vier Jahrzehnte voller Engagement, Tatkraft und gelebter Solidarität.“ Die starke Landesvereinigung verdanke der Freistaat vielen Ehrenamtlichen, die sie über Generationen hinweg zu einer starken Stimme für das THW in Bayern gemacht hätten, sagte der Minister.
Das Technische Hilfswerk ist als Bundesanstalt in dieser Form einmalig. Bundesweit gehören ihm etwa 88.000 Ehrenamtliche und rund 2.200 hauptberufliche Mitarbeiter an. Herrmann hob hervor, wie vielfältig die Aufgaben der Helferinnen und Helfer sind: Sie organisieren die Ausbildung, pflegen Fahrzeuge und Geräte, gewinnen Nachwuchs, leisten Vereinsarbeit, werben Spenden ein und halten Familien zusammen. Vieles davon geschehe abends, am Wochenende und neben Beruf und Familie. Das verdiene besondere Anerkennung.
Auf das THW sei laut Herrmann immer Verlass, sei es bei Hochwasser, schweren Unwettern, großflächigen Stromausfällen oder anderen Schadenslagen. Für Bayern sei es ein unverzichtbarer Partner im Katastrophenschutz und bei der Gefahrenabwehr. Die Landesvereinigung sei deshalb ein wichtiger und engagierter Partner, wenn es darum gehe, die ehrenamtlichen Helfer zu unterstützen und zu fördern.


