Oberneukirchen – In Oberneukirchen sind zwei Mädchen in die Ministrantenschar aufgenommen worden: Katharina Staudhammer und Franziska Wastlhuber. Das teilte die Gemeinde Oberneukirchen mit. Die Aufnahme fand im Sonntagsgottesdienst statt. Die beiden neuen Ministrantinnen wurden von Pfarrer Michael Seifert willkommen geheißen, der in diesem Rahmen auch die Ministranten-Plaketten segnete.
Am Ende des Gottesdienstes verabschiedete die Pfarrei zwei Ministrantinnen, die ihren Dienst beenden: Theresa Mayerhofer und Veronika Meisl. Pfarrer Seifert bedankte sich bei ihnen für ihren großen Einsatz, den sie rund um die Uhr gezeigt hätten. Zur Erinnerung gab es für beide ein Miniatur-Rauchfass. Außerdem lud er sie ein, gemeinsam mit allen ausscheidenden Ministranten des Pfarrverbands beim Dankessen zu feiern.
Hintergrund
Das Wort Ministrant kommt vom lateinischen „ministrare“, das „dienen“ bedeutet. Ministranten, auch Messdiener genannt, leisten laut Wikipedia einen liturgischen Dienst in der römisch-katholischen Kirche. Sie übernehmen im Gottesdienst besondere Aufgaben, die überwiegend der Assistenz des Priesters dienen.
Je nach Aufgabe unterscheidet man Ceroferar, Akolyth, Thurifer und Kruzifer. Der Ceroferar trägt Kerzen oder Leuchter, der Thurifer trägt bei Prozessionen und im feierlichen Hochamt das Weihrauchfass, der Kruzifer das Kreuz.
Die Voraussetzungen sind laut Wikipedia von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich. In der Regel setzt der Dienst am Altar voraus, dass der Ministrant zuvor schon zur ersten heiligen Kommunion gegangen ist. Es sind meist Kinder und Jugendliche. Zur Ausstattung der Ministranten können auch ein Kreuz oder eine Plakette gehören.
Eigene Einschätzung
Der Dienst am Altar kostet Zeit, und die Pfarrei dankt ihren Ministrantinnen sichtbar dafür. Das Dankessen für den ganzen Pfarrverband zeigt, dass der Nachwuchs über die eigene Gemeinde hinaus gesehen wird. Offen bleibt, wie die beiden Neuen eingearbeitet werden und wie andere Interessierte einsteigen können.


