Seefeld – Die Gemeinde Seefeld hat sich bei ihren Ortsteilfeuerwehren mit einer Aufmerksamkeit bedankt. Bürgermeister Klaus Kögel übergab sie bei den allmonatlichen Übungen an die Kommandanten der Wehren in Oberalting-Seefeld, Hechendorf, Drößling, Meiling und Unering, wie die Gemeinde Seefeld mitteilte. Die Gemeinde versteht die Aktion als Ausdruck des Stolzes auf die ehrenamtlichen Einsatzkräfte im gesamten Gemeindegebiet.
Die Übergabe fand Anfang Oktober 2026 statt. Kögel sagte dabei: „Unsere Ortsteilfeuerwehren sind das Rückgrat der Sicherheit in unserer Gemeinde.“
Die Kommandanten der jeweiligen Ortsteile nahmen die Aufmerksamkeit persönlich entgegen. Aus Sicht der Kommandanten ist die Geste auch ein Zeichen der Wertschätzung.
Michael Wastian, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Oberalting-Seefeld, bedankte sich stellvertretend für die Ortsteilfeuerwehren herzlich für die Geste.
Die Gemeinde will mit der Aktion die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Rettungskräften unterstreichen. Zugleich dankt sie allen engagierten Helfern für ihren ausdauernden Einsatz.
Hintergrund
Wie der Landesfeuerwehrverband Bayern auf seiner Website erklärt, übernehmen in Bayern Freiwillige Feuerwehren den Abwehrenden Brandschutz und den Technischen Hilfsdienst zu 99 %. Gemeinden und Städte stellen diese Wehren auf, rüsten sie aus und unterhalten sie. Grundlage ist das Bayerische Feuerwehrgesetz. Das Personal besteht aus ehrenamtlich tätigen Bürgern, die dafür kein Geld erhalten.
Die Größe einer Wehr richtet sich laut Verband nach Größe, Struktur und Einwohnerzahl des Gemeindegebiets. So gibt es Gemeinden mit nur einer Feuerwehr und solche mit mehreren, die unter Umständen nur für einen Ortsteil zuständig sind.
Das Feuerwehrgesetz regelt Ortsfeuerwehren ausdrücklich: Organisatorisch selbständige Freiwillige Feuerwehren für einzelne Ortsteile einer Gemeinde sind zu erhalten, soweit sie ihre Aufgaben erfüllen können. Mehrere Feuerwehren einer Gemeinde müssen bei ihren Aufgaben zusammenwirken.
Den Kommandanten wählen die Feuerwehrdienst leistenden Mitglieder der Wehr nach dem Gesetz in geheimer Wahl aus ihrer Mitte auf sechs Jahre.
Eigene Einschätzung
Eine solche Aufmerksamkeit kostet wenig und zeigt doch, dass die Gemeinde die Ehrenamtlichen in den einzelnen Ortsteilen wahrnimmt. Die Mitteilung sagt aber nicht, ob die Gemeinde die Wehren auch sonst unterstützt, etwa bei Ausstattung oder Nachwuchs. Daran werden sich die Einsatzkräfte letztlich messen.


