Vilshofen an der Donau – Im Oktober leuchtet es nachts über Vilshofen grün: Ein Laserstrahl vom Kloster Schweiklberg zur Stadtpfarrkirche soll dann weithin zu sehen sein. Die Stadt Vilshofen an der Donau teilte mit, dass die Installation die Lichtkunstreihe „Vilshofen im Licht“ fortsetzt, die zum 1250-jährigen Stadtjubiläum (776–2026) läuft. Es ist die Folge 10/12 der Reihe.
Der Strahl wird laut Stadt als Lichtbrücke verstanden. Er steht symbolisch für Hoffnung, Glaube und Verbundenheit und verknüpft Kloster und Stadt räumlich miteinander. Zusätzlich ist auf dem Dach des Klosters die Jahreszahl 1904 zu sehen. Sie erinnert an das Jahr, in dem Schweiklberg gegründet wurde.
Die Stadt beschreibt das Kloster als Teil der Vilshofener Silhouette, der von vielen Punkten der Stadt aus sichtbar ist. Seine Geschichte reicht allerdings erst bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts zurück: 1904 kauften die Missionsbenediktiner von St. Ottilien das damalige Schweiklgut, kurz darauf begann der Aufbau. Heute sei Schweiklberg Kloster und Schule zugleich und ein fester Teil der Identität Vilshofens.
Gestaltet wird die Installation vom Lichtkünstler Andreas Juergens von ACLS Lasershow. Nach Angaben der Stadt steht nicht der reine Showeffekt im Mittelpunkt, sondern das Zusammenspiel von Ort, Geschichte und künstlerischer Symbolik.
Auf einen Blick
- Dauer: den ganzen Oktober über, jeweils die gesamte Nacht hindurch
- Aufbau: Ein grüner Lichtstrahl verbindet das Kloster Schweiklberg mit der Stadtpfarrkirche
- Zusätzlich: Jahreszahl 1904 auf dem Klosterdach
Hintergrund
Die Abtei Schweiklberg ist ein Kloster der Benediktinerkongregation von St. Ottilien in Vilshofen an der Donau. Ihr Hauptauftrag liegt laut Wikipedia in der Mission. Gegründet wurde sie 1904 von Pater Coelestin Maier von St. Ottilien aus.
Nach Angaben der Stadt Vilshofen kauften die Benediktiner von St. Ottilien 1904 das Schweiklgut über der Altstadt. Pater Prior Cölestin Maier zog am 29. Januar 1905 mit fünf Brüdern ein. 1914 wurde Schweiklberg zur Abtei erhoben und Maier zum Gründerabt gewählt.
Eigene Einschätzung
Die Idee, ein Kloster und die Stadtpfarrkirche mit einer sichtbaren Linie zu verbinden, ist anschaulich und gibt der Jubiläumsreihe einen Ortsbezug. Offen bleibt, von welchen Stellen in der Stadt der Strahl am besten zu sehen ist. Hier wäre ein Hinweis der Stadt für Besucher hilfreich.


