Memmingen – Wann wird aus normaler Mediennutzung ein Problem? Diese Frage steht am Mittwoch, 28. Oktober, im Mittelpunkt eines kostenlosen Vortrags in Memmingen. Er läuft von 19 bis 20.30 Uhr im Maximilian-Kolbe-Haus und wird zusätzlich online übertragen, wie die Stadt Memmingen mitteilte.
Der Titel lautet „Zwischen Likes, Highscore und der Realität – Ein Überblick zu exzessivem Medienverhalten“. Die Veranstalter weisen darauf hin, dass digitale Medien zum Alltag gehören und die Grenze zwischen alltäglicher und exzessiver Nutzung mitunter fließend ist. Der Abend ist interaktiv angelegt. Behandelt werden aktuelle Trends und mögliche Risiken intensiver Nutzung. Außerdem geht es um Warnsignale, Handlungsmöglichkeiten und passende Unterstützungsangebote.
Durch den Abend führen zwei Referentinnen. Anna Maria Breher ist Sozialpädagogin M.A. und Suchtpräventionsfachkraft am Gesundheitsamt Memmingen. Nadine Ochmann ist Sozialpädagogin B.A. und Suchtpräventionsfachkraft bei der Psychosozialen Beratungsstelle Memmingen. Die Volkshochschule veranstaltet den Vortrag in Kooperation mit dem Gesundheitsamt und der Psychosozialen Beratungsstelle (PSB) Memmingen.
Wer online teilnehmen möchte, erhält nach der Anmeldung einen Link zugesandt.
Auf einen Blick
- Termin: Mittwoch, 28. Oktober, 19 bis 20.30 Uhr
- Ort: Kolbehaus, Donaustraße 1, Eingang 1, Raum 3
- Kosten: kostenlos
- Online-Teilnahme: Link nach Anmeldung
- Anmeldung: Tel. 08331/850-1616, Mail: vhs@memmingen.de, online: www.vhs-memmingen.de
- Veranstaltungsnummer: MM1150
Eigene Einschätzung
Das Thema betrifft viele Familien. Ein Abend mit Fachleuten aus Prävention und Beratung kann Eltern und Betroffenen einen ersten Zugang geben. Die Online-Option senkt die Hürde zusätzlich. Die Mitteilung sagt nicht, an wen sich der Vortrag vor allem richtet, etwa Eltern, Jugendliche oder Lehrkräfte. Das sollten Interessierte bei der Anmeldung klären.


