Burghausen – Wer in Burghausen am Samstag, 24. Oktober 2026, einen Abend mit Essen und Stadtgeschichte verbinden möchte, hat dazu bei der „Kulinarischen Zeitreise“ Gelegenheit. Die Tour führt durch die Grüben der Altstadt. Sie kombiniert ein modernes Drei-Gänge-Menü mit Erzählungen über das Essen und Trinken früherer Jahrhunderte, wie die Stadt Burghausen mitteilte.
Ablauf des Abends
Der Auftakt ist um 16.30 Uhr am Stadtplatz, dort gibt es einen prickelnden Aperitif. Danach geht Gästeführerin Sandra Heikenwälder mit den Teilnehmern zu mehreren Genussstationen. An ihnen wird das Menü serviert. Zwischen den Stationen bleibt laut Mitteilung genug Zeit, die Speisen in ruhiger Atmosphäre zu essen und sich zu unterhalten. Ein Dessert beschließt den Abend.
Geschichten rund um den Tisch
Während auf den Tellern zeitgemäße Küche liegt, geht es in den Erzählungen um die Vergangenheit. Ein Thema sind die sogenannten „Pfeffersäcke“, eine augenzwinkernde Bezeichnung für wohlhabende Kaufleute und Bürger. Sie führt zur Frage, warum Pfeffer über Jahrhunderte als Zeichen von Wohlstand galt, und damit zur Rolle von Handel und kostbaren Gewürzen.
Die Gäste hören außerdem, wie Menschen früher aßen, welche Tischsitten als angemessen galten und wie sehr Essgewohnheiten vom gesellschaftlichen Stand und vom Geldbeutel abhingen. Als Schauplätze nennt die Mitteilung einstige Fleischbänke, Weinschenken und Salzfässer. Salz war demnach für die Vorratshaltung unverzichtbar, Gewürze galten mitunter als wertvolle Handelsgüter, und auch dem Wein kam im gesellschaftlichen Leben große Bedeutung zu. Ernährung, Handel und Gepflogenheiten, so die Aussage, hingen eng zusammen.
Auf einen Blick
- Termin: Samstag, 24. Oktober 2026
- Beginn: 16.30 Uhr am Stadtplatz in Burghausen
- Dauer: laut Mitteilung eine rund vierstündige Veranstaltung; im Preis enthalten sind Aperitif, Menü und Führung
- Preis: 85 Euro pro Person
- Tickets und Infos: www.visit-burghausen.com/buchen/burgfuehrungen oder telefonisch unter +49 8677 881 870
Eigene Einschätzung
Der Reiz des Angebots liegt darin, dass Essen und Stadtrundgang nicht getrennt laufen, sondern ineinandergreifen. Was genau auf den Tellern landet und wo die einzelnen Stationen liegen, verrät die Mitteilung nicht. Wer Unverträglichkeiten hat, sollte vor der Buchung nachfragen, auch wenn dazu nichts erwähnt ist.


