Kempten – Im November gelten in Kempten an mehreren Tagen besondere Schutzvorschriften. Das teilte die Stadt Kempten über das Rechts- und Standesamt mit. Die Regeln sollen das Gedenken und den ernsten Charakter dieser stillen Tage schützen.
Betroffen sind diese Tage: Allerheiligen am Sonntag, 01. November 2026, der Volkstrauertag am Sonntag, 15. November 2026, der Buß- und Bettag am Mittwoch, 18. November 2026, und der Totensonntag am 22. November 2026. Die Vorschriften gelten jeweils von 02:00 Uhr bis Mitternacht.
Was verboten ist
Nach dem Bayerischen Feiertagsgesetz sind öffentliche Tanzveranstaltungen und andere Unterhaltungsveranstaltungen untersagt, wenn der ernste Charakter der Tage nicht gewahrt bleibt. Untersagt ist auch der Betrieb von Spielhallen und von Geldspielgeräten in Gaststätten. Eine Befreiung ist nicht möglich, auch nicht für Halloween-Veranstaltungen.
Andachten an Allerheiligen
Am katholischen Friedhof gibt es an Allerheiligen eine Andacht in der Aussegnungshalle. Dort beginnt um 13:30 Uhr der Rosenkranz. Danach folgen um ca. 14:00 Uhr die Andacht und anschließend die Gräbersegnung mit Pfarrer Thomas Rauch.
Auf dem Zentralfriedhof findet um 14:30 Uhr ein gemeinsames Gebet vor der Aussegnungshalle statt, danach folgt die Gräbersegnung. Die Stadt bittet um Verständnis und Rücksichtnahme.
Auf einen Blick
- Allerheiligen: Sonntag, 01. November 2026
- Volkstrauertag: Sonntag, 15. November 2026
- Buß- und Bettag: Mittwoch, 18. November 2026
- Totensonntag: 22. November 2026
- Geltung der Schutzvorschriften: jeweils von 02:00 Uhr bis Mitternacht
- Katholischer Friedhof, Aussegnungshalle: Rosenkranz um 13:30 Uhr, Andacht um ca. 14:00 Uhr, anschließend Gräbersegnung mit Pfarrer Thomas Rauch
- Zentralfriedhof: gemeinsames Gebet um 14:30 Uhr vor der Aussegnungshalle, anschließend Gräbersegnung
Eigene Einschätzung
Wer im November eine Feier oder Veranstaltung plant, sollte die genannten Termine vorher im Kalender prüfen, denn eine Ausnahme gibt es laut Stadt nicht. Besonders Veranstalter von Halloween-Partys finden hier eine klare Ansage. Offen bleibt, wie die Stadt die Einhaltung kontrolliert und was bei Verstößen droht.

